FSV Ebringen: ASV Merdingen 2:4 (2:2)

Pünktlich zum Spielanfang, wurde das Wetter deutlich schlechter und auch der Wind kam erneut kräftig auf. Doch wer ebenfalls kräftig aufkam, war unser ASV.
Von Beginn an dominierte man den Tabellenletzten, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe, spielte flüssig und hatte eine sehr gute Raumaufteilung. Chance um Chance rollte auf das Tor von Ebringen zu, doch leider ohne den gewünschten Erfolg. Ebringen kam nur selten aus seiner Hälfte heraus und nur zu ganz wenigen Torabschlüssen. Deshalb kam die Führung für Ebringen mehr als aus dem Nichts heraus, sie war auch sehr unglücklich. Ein harter Pass an der Strafraumgrenze, der eigentlich im Niemandsland gelandet wäre, wurde im Zweikampf von, an diesem Tage besten ASV Spieler, Sebastian Pfahler so unglücklich getroffen, dass der Ball sich über den verdutzen Mario Rombach im Tor, ins lange Eck zur 1:0 Führung senkte. Ein Tor der Marke Pleiten, Pech und Pannen, doch eigentlich auch ein Traumtor.

Jetzt brauchte der ASV kurz, um sich zu schütteln. Doch ein Spielzug der Extraklasse über Jonas Bruggner, Fabian Ehret und Silas Bärmann brachte den hochverdienten Ausgleich. Jetzt drückte der ASV auf das Tempo und ließ mehrfach seine spielerische Überlegenheit aufblitzen. Ein Eigentor des FSV Ebringen brachte die Führung. Nun wurde Ebringen emotionaler, aggressiver und befasste sich konsequent mit respektlosen Aussagen Richtung Gegenspieler und Schiedsrichter. Mit dieser Art hatte man Erfolg, denn der ASV kam aus dem Rhythmus und ließ sich auf Diskussionen mit dem Gegner ein, weshalb der Spielfluss verloren ging.

Ein abgefälschter Freistoß führte zum Ausgleich und stellte den Spielverlauf insgesamt völlig auf dem Kopf. Bis zur Halbzeit wurde der ASV wieder stärker und ein Torschussverhältnis von 11 zu 3 zeigte die vorhandene Überlegenheit. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel auf ein Tor noch deutlicher, weil Ebringen immer mehr nachlassen musste und der ASV wieder schneller spielte. Das 3:2 durch Spielführer Fabian Ehret und das entscheidende 4:2 durch Marco Hügle, der in Halbzeit zwei mächtig aufdrehte, spiegeln die wahren Kräfteverhältnisse an diesem Tag nicht richtig wieder. Zwischen beiden Toren lagen drei hundertprozentige Torchancen und eine Fülle an Torabschlüssen, die auch ein Ergebnis von 8 zu 2 ermöglicht hätten. Unser Team zeigte eine tolle beachtliche Vorstellung und es ist bemerkenswert, dass alle drei Gegentore im Jahre 2019 Eigentore waren! Am nächsten Sonntag warten mit Merzhausen II und III ganz schwere Spiele auf unsere Teams.

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